Erfahrungen & Bewertungen zu Stefan Schauss

Immobilien perfekt fotografieren

Sep 03

Erinnern Sie sich noch an den Kauf Ihrer Immobilie und das Exposé, mit dem Sie sich einen ersten Eindruck über Ihr zukünftiges Haus verschaffen konnten. Haben Ihnen die darin enthaltenen Fotos einen realistischen Eindruck vermittelt? Oder war das Bildmaterial – wie es leider so häufig der Fall ist – nichtssagend und wenig ansprechend? Schade! Denn aussagekräftige Fotos sind beim Verkauf eines Hauses mit das wichtigste Vermarktungsinstrument.

Um diesen Fehler bei Ihrem eigenen Haus- oder Wohnungsverkauf zu vermeiden, gebe ich Ihnen heute einige Profitipps, die Ihnen helfen werden, Ihre Immobilie von der besten Seite zu präsentieren:

Kamera.  Achten Sie auf den Bildsensor Ihrer Kamera, denn dieser entscheidet heutzutage weit mehr als die Pixelmenge über die Bildqualität. Seine Größe bestimmt, wie gut sich helle und dunkle Motivbereiche differenzieren lassen und ab wann das „Bildrauschen“ einsetzt.

Beleuchtung. Sorgen Sie dafür, dass alle wichtigen Details gut ausgeleuchtet sind und eine positive Stimmung herrscht. Blitzlicht eignet sich nicht für schöne Aufnahmen in Räumen. Auch dunkle Wolken vor dem Fenster erzeugen kein gutes Gefühl beim Betrachter. Schalten Sie auch bei Sonnenschein alle Lampen in Ihrem Haus ein und denken Sie an spiegelnde Oberflächen, die störende Bild-Effekte erzeugen können.

Persönliches. Der zukünftige Hauseigentümer ist lediglich an der Beschaffenheit der Räumlichkeiten interessiert, nicht aber an Ihren Kleidertürmen, dem gestrigen Mittagessen oder Ihrer Toilettenzeitschrift. Sorgen Sie für Ordnung! So wirken die Zimmer auch ruhiger. Vor allem Bäder und Toiletten sollten tipptopp sauber sein.

Schieflagen. Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihre Kamera waagrecht halten, um die Perspektive nicht zu verzerren. Schalten Sie nach Möglichkeit die Hilfslinien in Ihrem Sucher oder Display ein und nehmen Sie mindestens zwei Wände ins Visier. Dafür stellen Sie sich am besten in eine Raumecke. Wasserwaage, Leiter oder Bierkiste sorgen für die richtige Position.

Außenaufnahmen.Wählen Sie die richtige Tageszeit, um Ihr Haus ins rechte Licht zu rücken. Entfernen Sie Mülltonnen, Säcke mit Gartenerde und Autos aus dem Blickfeld. Ein Pool oder die Terrasse im Vordergrund sorgen für räumliche Tiefe. Auch ein schöner Garten oder der angrenzende Wald dürfen mit aufs Bild. Bei schlechten Lichtverhältnissen sollten Sie mit einem Stativ und längerer Belichtungszeit arbeiten. 

Fazit: Scheuen Sie keine Mühen, um ein möglichst perfektes Bild zu erstellen. Sie wollen ihr Eigentum schließlich möglichst gut verkaufen und der erste Eindruck zählt! Und den erhalten potentielle Käufer meist durch Bilder im Internet oder im Exposé.

Mit einer Spiegelreflexkamera und einem lichtstarken Weitwinkelobjektiv lassen sich aus meiner Erfahrung tolle Immobilienfotos machen. Ein häufig auftretendes Dilemma bei Architekturbildern sind optische Täuschungen wie „stürzende Linien“ und „schiefe Horizonte“. Diese lassen sich jedoch meist noch nachträglich mit einem Bildbearbeitungsprogramm korrigieren. Übrigens: Profis verwenden ein Tilt-und-Shift-Objektiv, um dieses Problem zu vermeiden. Aufgrund der hohen Kosten, lohnt sich eine Anschaffung für den privaten Bedarf allerdings nicht.

Ihr Makler aus Leidenschaft

Stefan Schauss

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