Erfahrungen & Bewertungen zu Stefan Schauss

Richtig Heizen und Geld sparen

Jan 08

Energiekostensenkung für Immobilien

Jetzt zur Winterzeit ziehen die Energiekosten wieder merklich an. Drei viertel davon entstehen beim Heizen. Diesen finanziellen Mehraufwand und die häufig einfach zu beseitigenden Ursachen kennt Immobilienkaufmann Stefan Schauss aus seiner täglichen Praxis und von Kundenbesuchen sehr genau. Mit seinen Tipps rund ums Heizen können Sie sich Ihren eigenen Verbrauch bewusst machen und energieeffiziente Anregungen zum richtigen Heizen und Geld sparen finden. Dabei machen unterschiedliche Maßnahmen je nach Gebäude und Heizungsanlage Sinn – ohne frieren zu müssen! Im besten Fall erhalten Sie ein spürbar besseres Raumklima, größere Wohnbehaglichkeit und ein deutlich geschontes Sparkonto.

 

Raumtemperatur – Nicht alle Räume in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung müssen gleich intensiv beheizt werden. So liegt die empfohlene Temperatur für Wohnräume bei 20 Grad, im Bad und Kinderzimmer bei rund 22 Grad. Kühler dagegen darf es in Schlafzimmer und Küche sein. Hier reichen, laut Experten, 15 bis 16 Grad. Um die gewünschte Temperatur in den Räumen zu halten, ist es außerdem wichtig, die Türen zu schließen. Unter 12 Grad sollte die Temperatur nie sinken, da der Energieaufwand zum Wiederaufheizen zu groß ist. Achtung kalte Räume: Bei Zimmern, die nie richtig beheizt sind, besteht die Gefahr, dass Feuchtigkeit an den kalten Wänden kondensiert und sich leicht Schimmel bilden kann.

Grundsätzlich gilt: Jedes Grad weniger spart ungefähr 6 Prozent Heizkosten. Achten Sie auch auf die gefühlte Wärme! Immer mehr Wohnungen und Häuser sind mit Fließen- oder Steinböden ausgestattet, die eher Kälte ausstrahlen. Teppiche, Holzböden oder Läufer sorgen dafür, dass die Räume als bis zu zwei Grad wärmer wahrgenommen werden – ohne die Heizung aufzudrehen.

Heizen in der Urlaubszeit – Wenn Sie in der Winterzeit verreisen, sollten Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung nie ganz auskühlen lassen. Eine Temperatur von 12 Grad sollte gehalten werden, bei kürzeren Reisen von ein oder zwei Tagen sind 15 Grad optimal. Das schützt vor Feuchtigkeitsbildung und vor einem hohen Energieverbrauch, sprich hohen Kosten beim Hochheizen nach Ihrer Rückkehr.

Programmierbare Thermostate – Sie haben den Vorteil, dass die Heizleistung individuell angepasst werden kann: an die Tageszeit und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Bewohner. Die Elektronik der Thermostate bestimmt genau die Temperatur und per Zeitschaltuhr können praktisch und effizient unterschiedliche Werte für die Arbeitswoche, die Nacht oder das Wochenende programmiert werden. Unser Tipp: Holen Sie sich diese programmierbaren Thermostate ins Haus, denn je nach Konsequenz sparen Sie bereits im ersten Jahr die Anschaffungskosten durch einen niedrigeren Verbrauch wieder ein.

Heizkörper unverdeckt lassen – Eine sehr einfache und doch manchmal schwierige Lösung ist es, die Heizkörper nicht mit einem Sofa oder einer Kommode zuzustellen. Der Heizkörper muss seine Wärme ungehindert abgeben können, die Luft muss zirkulieren können. Deshalb sind auch dicke Vorhänge oder Holzvertäfelungen, die die Heizung optisch aufwerten sollen, wenig hilfreich, um die warme Luft ausströmen zu lassen.

Heizkörper entlüften – Ebenso wie schwere Gardinen reduzieren schlecht entlüftete Heizungen die Heizkraft. Die Luft, die sich in den Heizungsrohren sammelt, verdrängt zunehmend das heiße Wasser, das für die Erwärmung der Heizung zuständig ist. Wer seine Heizkörper regelmäßig entlüftet, kann seinen Energieverbrauch um bis zu 15 Prozent senken!

Richtig lüften – Hätten Sie gedacht, dass ein Vier-Personen-Haushalt täglich 10 Liter Wasser zum Verdunsten bringt? Vor allem morgens und abends sollte deshalb eine 10-minütige Stoßlüftung erfolgen, bei der die Fenster zum Durchzug weit geöffnet werden. Natürlich sollten die Thermostate während dieser Zeit heruntergedreht werden. Achtung: Dauerhaftes Fensterkippen ist keine Alternative zum Stoßlüften, da die Luft wesentlich langsamer ausgetauscht wird und die Wände leichter auskühlen, was die Gefahr von Schimmelbildung erhöht.

Fenster und Vorhänge zu – In der Nacht sollten Sie Ihre Vorhänge, ebenso wie die Fenster, geschlossen halten und vorhandene Rollläden schließen, um die Wärme im Haus zu halten. Erst am Morgen kräftig lüften.

Heizungsanlage und -pumpe – Eine jährliche Wartung der Heizungsanlage und die genaue Einstellung des Brenners halten die Heizkosten stabil. Alte Heizungspumpen hingegen sollten dringend ausgetauscht werden. Neue Modelle verbrauchen deutlich weniger Kilowattstunden als veraltete. Bis 130 Euro lassen sich so jährlich an Energiekosten einsparen.

Wärmeverluste – Falls Sie in einem Altbau wohnen, sollten Sie unbedingt auch Ihre Rollladenkästen mit weichen Dämmmatten isolieren, da hier gerne kalte Luft eindringt. Auch in Heizkörpernischen lohnt sich die Dämmung, da die Wände hier baulich bedingt meist dünner sind. Empfehlenswert sind heutzutage außerdem mindestens 2-fach isolierte Fenster, die allerdings nur dann Heizkosten einsparen, wenn auch die Rahmen dicht sind. Führen Sie zum Testen eine brennende Kerze vorsichtig um die Fenster und beobachten Sie wo die Flamme stark flackert. Ein aufklebbares Isolierband schafft Abhilfe, übrigens auch bei zugigen Türen. Wirklich dichte Fenster und Türen können bis zu 30 Prozent Heizkosten sparen.

Neue Baustoffe und Solar – Häuslebauer haben es heutzutage wesentlich leichter die Heizkosten von vornherein durch moderne, stark dämmende Baustoffe gering zu halten. Eine intelligente, energiesparende Heiz- und Haustechnik trägt zusätzlich zu einen enormen Einsparpotential beim Energieverbrauch bei. Wer beim warmen Wasser auf Sonnenkollektoren zur Unterstützung auf dem Dach setzt spart sich zusätzlich die Kosten für das Erhitzen von Wasser.

Energieausweis – Wichtige Informationen zum Energieausweis und die verschieden Vorschriften finden Sie hier.

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