Erfahrungen & Bewertungen zu Stefan Schauss

Teil 2 – Vorbereitung = Zeitplanung

Feb 11

Eine Immobilie verkauft sich nicht von heute auf morgen, auch wenn das landläufig oft so kommuniziert wird. Gerade bei der Vorbereitung gibt es vieles zu bedenken. Deshalb gehen wir auch in dem heutigen Ratgeber nochmal auf die Vorbereitungen ein, die es zu bedenken gilt, bevor man den Verkaufsprozess starten kann. Wir arbeiten im täglichen Geschäft mit Checklisten und Deadlines, damit nichts Wichtiges vergessen wird und alles zeitlich koordiniert werden kann.

Heute geht es um eine realistische Zeitplanung, damit Sie nicht voreilig verbindliche Entscheidungen treffen – mit einem noch nicht vorhandenen Verkaufserlös. Achtung: Notwendige Renovierungsarbeiten, ansprechende Verkaufsunterlagen und Besichtigungstermine kosten viel Zeit (Geld und Nerven). Außerdem kann sich der Vertragsabschluss auch durch Ihren Käufer verzögern.

Renovierungsarbeiten: Es gibt „objektspezifische Faktoren“, die den Wert Ihrer Immobilie mindern können. Dazu gehören schlecht isolierte Fenster, undichte Dächer, bröckelnder Fassadenputz, alte Strom- und Wasserleitungen oder leistungseingeschränkte und kaputte Heizungen. „Schönheitsmängel“ wie veraltete Sanitäranlagen sind dagegen nachrangig. Trotzdem: Ebenso wie Sie Ihr Auto vor dem Verkauf außen und innen reinigen würden, sollten Sie dies auch mit Ihrer Immobilie tun. Eine gut gepflegte Immobilie erzielt immer bessere Preise. Der Aufwand sollte sich jedoch im Rahmen halten. Suchen Sie hierzu am besten einen Fachmann auf, der Sie beraten kann.

Verkaufsunterlagen – Bis Sie alle wichtigen Dokumente beisammen haben und z.B. Ihr Grundbuch auf eventuellen Grunddienstbarkeiten geprüft haben, vergeht Zeit. Zudem müssen Sie sich erst einmal „emo-tional“ von Ihrem Haus distanzieren, um es objektiv mit allen Vor- und Nachteilen zu bewerben. Hierzu gehört, sich über „umgebungsspezifische Faktoren“ klar zu werden, die den Wert ebenfalls beeinflussen. Dazu gehört die Lage Ihrer Immobilie, die entweder positiv (ruhig, gute Infrastruktur) oder negativ (kein Parkplatz, Funkmast) von Interessenten bewertet werden.

Besichtigungstermine: Gehen Sie nicht davon aus, dass Sie Ihr Haus nach der ersten Besichtigung verkaufen! Je nachdem wie gut Sie Ihre Zielgruppe definiert haben, das Haus bewerben und Ihr Exposé gestaltet haben, können es viele oder sehr viel Termine sein – und diese können sehr anstrengend und langwierig. Planen Sie hierfür feste Tage ein, an denen besichtigt werden kann.

Vertragsabschluss: Kalkulieren Sie zeitlich unbedingt ein, dass ein potentieller Käufer wichtige Details zur Kaufpreis-Finanzierung regeln sowie die Grundschuldbestellung vorbereitet werden muss. Es kommt durchaus vor, dass der geplante Notartermin in letzter Sekunde verschoben werden muss oder sogar platzt.

Mein Tipp: Informieren Sie sich im Vorfeld Ihres Immobilienverkaufsso umfassend wie möglich. Eignen Sie sich möglichst viel Fachwissen zu diesem Thema an, bevor Sie den Verkauf starten. Falls Sie regelmäßigunsere Ratgeber lesen, sollten Sie schon über etwas Immobilienwissen verfügen. Aber Vorsicht: Überschätzen Sie sich nicht! Ich wünsche Ihnen von Herzen viel Erfolg, die richtige Taktik und den für Sie perfekten Käufer!

Ihr Makler aus Leidenschaft, Stefan Schauss

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