Erfahrungen & Bewertungen zu Stefan Schauss

Unterschied Nachweis- und Vermittlungsmakler

Apr 23

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Nachweis- und Vermittlungsmakler? Und wissen Sie, welche Leistungen Sie am Ende für Ihr Geld bekommen? Der ein oder andere Immobilienverkäufer wird vielleicht schon Erfahrungen mit einem vielleicht unerwartet mageren Service gemacht haben. Denn: Makler ist nicht gleich Makler! Und in unserem Fall liegt der Unterschied nicht nur in der Qualität der Arbeit, sondern vor allem im Umfang der Tätigkeit, für die Sie am Ende Provision bezahlen. Worauf zu achten ist, erfahren Sie in unserem heutigen Ratgeber.

Der Gesetzgeber unterscheidet zunächst einmal nach §652 BGB beim Entstehen eines Makler-Provisionsanspruches gegenüber dem Eigentümer zwischen a) dem „Nachweis zur Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages“ und b) der „Vermittlung eins Vertrages. Was bedeutet dies im Detail?

a) Der Nachweismakler: Wie der Name schon besagt, besteht die Tätigkeit dieses Maklers „nur“ in dem Nachweis einer konkreten Möglichkeit mit einem Kaufinteressenten zu einem Vertragsabschluss zu kommen. Dafür muss er lediglich dem Immobilienverkäufer, der seine Dienste in Anspruch nimmt, Namen und Anschrift des potentiellen Vertragspartners, sprich Kaufinteressenten, benennen – alle weiteren Schritte muss der Eigentümer selbst einleiten. Kommt es aufgrund der einfachen Zusammenführung von Verkäufer und Käufer tatsächlich zum Verkauf, ist damit der Nachweis erbracht und dem Makler steht eine Nachweisprovision zu.
Was Sie hier erhalten ist ein recht „kleines Service-Paket“ bei dem nahezu alle wesentlichen Maßnahmen, die zu einem erfolgreichen Verkauf führen, in ihrem Aufgabenbereich verbleiben – einschließlich den zeitlich und nervlich aufreibenden Besichtigungsterminen. Für seine Tätigkeit muss der Makler weder Ihre Immobilie gut kennen noch über detailliertes Wissen verfügen wie man Ihr Objekt am besten vermarktet.

b) Der Vermittlungsmakler: Dieser Maklertyp ist dagegen ein echter Allrounder, um es salopp auszudrücken. Von Ihm erhalten Sie ein komplettes Maßnahmenpaket, das zum Ziel hat, Ihre Immobilie zu den bestmöglichen Konditionen für Sie zu veräußern – und das mit erheblichem Aufwand. Ein Vermittlungsmakler vermittelt tatsächlich zwischen den beiden Vertragsparteien (Ihnen und dem potentiellen Käufer) und handelt in Ihrem Interesse bis zum Schluss. Wie beim Nachweismakler auch wird der Provisionsanspruch erst fällig, wenn der Verkauf dank seiner Vermittlung zustande kam. Im Vergleich zu a) erhalten Sie jedoch im Gegenzug ein „großes Service-Paket“ in dem nicht nur viel Know-how und Erfahrung stecken, sondern bis zum Notartermin auf eine Menge Entlastung und fachliche Unterstützung in allen wichtigen Bereichen.

Fazit: Es lohnt sich immer genau im Makler-Vertrag nachzulesen, welche Dienstleistung Sie erhalten, um nicht enttäuscht zu werden.Wer viel Wert auf eine kompetente Beratung sowie einen schnellen Verkauf legt und sich selbst mit dem Immobilienmarkt nicht ausreichend auskennt, ist aus meiner Erfahrung mit einem Vermittlungsmakler besser beraten. Sie sollten den Aufwand eines Immobilien-Verkaufes niemals unterschätzen!

Ihr Makler aus Leidenschaft

Stefan Schauss

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